MeinungKryptogewinneDer Staat muss aufhören, für Bitcoin-Investments zu werben

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Kommentar von Max Muth

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Ist es Gold oder ein Bitcoin? Steuerlich ist das egal. Praktischerweise wird auf beide Anlagegüter nach einem Jahr Haltefrist keine Steuer mehr erhoben. Warum, weiß heute keiner mehr so genau.
Ist es Gold oder ein Bitcoin? Steuerlich ist das egal. Praktischerweise wird auf beide Anlagegüter nach einem Jahr Haltefrist keine Steuer mehr erhoben. Warum, weiß heute keiner mehr so genau. Jens Kalaene

Finanzminister Klingbeil würde sein Haushaltsloch gern auch mit einer Reform der Besteuerung von Kryptogewinnen stopfen. Eigentlich eine gute Idee, aber warum da aufhören?

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Der für die US-Steuerpolitik zuständige Staatssekretär Stanley Surrey hatte im Jahr 1967 eine sehr gute Idee. Er schlug vor, Steuersubventionen einfach als Staatsausgaben zu interpretieren. Das ergibt Sinn, denn Geld, das der Staat nicht nimmt, ist schwer zu unterscheiden von Geld, das der Staat nimmt und direkt wieder zurückgibt. Im Deutschen hat sich dafür der Begriff Steuergeschenk etabliert. Solche gibt es immer wieder, häufiger wenn die FDP mitregiert, aber bei Weitem nicht nur. Interessant sind Steuergeschenke vor allem, weil sie offenbaren, welche Aktivitäten der Staat für unterstützenswert hält.

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