Der für die US-Steuerpolitik zuständige Staatssekretär Stanley Surrey hatte im Jahr 1967 eine sehr gute Idee. Er schlug vor, Steuersubventionen einfach als Staatsausgaben zu interpretieren. Das ergibt Sinn, denn Geld, das der Staat nicht nimmt, ist schwer zu unterscheiden von Geld, das der Staat nimmt und direkt wieder zurückgibt. Im Deutschen hat sich dafür der Begriff Steuergeschenk etabliert. Solche gibt es immer wieder, häufiger wenn die FDP mitregiert, aber bei Weitem nicht nur. Interessant sind Steuergeschenke vor allem, weil sie offenbaren, welche Aktivitäten der Staat für unterstützenswert hält.
MeinungKryptogewinneDer Staat muss aufhören, für Bitcoin-Investments zu werben

Kommentar von Max Muth
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Finanzminister Klingbeil würde sein Haushaltsloch gern auch mit einer Reform der Besteuerung von Kryptogewinnen stopfen. Eigentlich eine gute Idee, aber warum da aufhören?