Dubiose Finanzdeals:Wie Cum-Ex, nur krasser: Steuerdiebstahl mit "Phantom-Aktien"

Dubiose Finanzdeals: Die Masche ist noch perfider als Cum-Ex: Ausgenutzt wurde der Handel mit "Phantom-Aktien".

Die Masche ist noch perfider als Cum-Ex: Ausgenutzt wurde der Handel mit "Phantom-Aktien".

(Foto: Stefan Dimitrov / SZ)
  • Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen mehrere Mitarbeiter einer Bank in Deutschland wegen des Verdachts auf Steuervergehen.
  • Es geht um eine neue Masche, die noch perfider als Cum-Ex ist: Ausgenutzt wurde der Handel mit "Phantom-Aktien".
  • Das Bundesfinanzministerium versucht jetzt, die Notbremse zu ziehen.

Von Klaus Ott und Jan Willmroth, Frankfurt

Der Cum-Ex-Skandal ist noch größer als bislang bekannt. Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen auf eine bis dato unbekannte Masche mutmaßlichen Steuerbetrugs ausgeweitet. Sie ermittelt gegen mehrere Mitarbeiter einer Bank in Deutschland wegen des Verdachts auf Steuervergehen bei Aktiengeschäften mit speziellen Papieren.

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