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Startpage-Chef Robert E.G. Beens:"Im Netz fehlt der Duschvorhang, und die Kamera filmt"

Coronavirus - Homeoffice

Was man im Netz sucht, geht niemanden etwas an, findet Robert E.G. Beens, Chef der Suchmaschine Startpage.

(Foto: Uwe Anspach/dpa)

Wer sucht, der googelt - auch wenn man weiß, dass Google die Daten sammelt. Deshalb zeigt die Suchmaschine Startpage die gleichen Ergebnisse, aber wahrt die Privatsphäre. Gründer Robert E.G. Beens erklärt, warum jeder etwas zu verbergen haben sollte.

Interview von Simon Hurtz, Berlin

Googeln, schwaches Verb: mit Google im Internet suchen, recherchieren. So steht es seit 17 Jahren im Duden. Google ist nicht Marktführer, Google ist der Markt. Robert E.G. Beens möchte das ändern. Er ist Chef der Suchmaschine Startpage, die zwar auf Googles Index zugreift, im Gegensatz zum großen Bruder aber keinen Suchverlauf speichert, auf Nutzerprofile verzichtet und keine Daten sammelt. Vor zwei Jahren kürte die Stiftung Warentest Startpage zum Testsieger, an Googles Dominanz hat sich aber nichts geändert. Im Interview erklärt Beens, wie Nutzerinnen und Nutzer Tech-Konzerne beeinflussen können und warum sich auch Menschen, die nichts zu verbergen haben, um ihre Datenspuren im Netz sorgen sollten.

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