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Start-Ups:Nerd statt Bankkaufmann

Queen Maxima

Ihre Königliche Hoheit Máxima der Niederlande, Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für finanzielle Inklusion und Entwicklung, Ehrenvorsitzende der Globalen Partnerschaft für finanzielle Inklusion (GPFI) auf einer dreitägigen Fintech-Konferenz in Singapur im November.

(Foto: AP)

Banken und Finanz-Start-Ups haben sich einst bekämpft, jetzt stellen sie gemeinsame Forderungen an Politik und Aufsicht. Unter dem Dach des Finanzministeriums haben sie ein Manifest ausgearbeitet, das die Branche verändern könnte.

Von Heinz-Roger Dohms, Hamburg

Die Finanzindustrie ist eher nichts für Seiteneinsteiger. Kim Hammonds zum Beispiel war schon fast drei Jahre bei der Deutschen Bank, bevor sie im August 2016 endlich zum IT-Vorstand gekürt wurde. Dass es nicht schneller ging, lag unter anderem an ihrer Biographie: Hammonds hatte nie zuvor in einer Bank gearbeitet - sondern bei Boeing. Ähnliches war einst auch einem ihrer Vorgänger widerfahren, nämlich Hermann-Josef Lamberti. Der war immerhin Deutschland-Chef von IBM, bevor es ihn 1998 zur größten Bank der Republik zog. In deren Vorstand indes durfte er erst ein Jahr später. Das Problem? Das gleiche wie bei Hammonds: Die Finanzaufsicht verlangte, dass sich Lamberti als Nicht-Banker erst einmal auf sein neues Amt vorbereiten solle.

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