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Investoren:Start-up-Finanzierung: Warum Frauen es schwer haben

Businesswomen working over digital tablet while standing with colleague in background at office model released Symbolfot

Geldgeber investieren oft nicht in Start-ups von Frauen.

(Foto: Josep Suria/imago images)

Männer geben Männern Geld. Das wird zum Problem, wenn Gründerinnen keine Geldgeber finden. Von einer Branche, die es Frauen schwer macht.

Von Felicitas Wilke und Paulina Würminghausen

Eigentlich trägt Jenni Roscher privat gerne hohe Schuhe. Doch vor ein paar Jahren sollte sie männlichen Investoren ihr Unternehmen, eine Babysitter-Agentur, vorstellen. Dafür machte sie sich auch Gedanken über ihre Kleidung und ihr Auftreten. Sie kam zu dem Schluss: Wenn sie in einer Runde mit zehn Männern als einzige Frau mit Pumps an den Füßen stehe, werde sie nicht ernst genommen. Also spielte sie "Angela Merkel im Kostümchen", so nennt sie es heute. Keine hohen Schuhe, bloß nicht aufgetakelt rüberkommen, sich unnahbar geben. Das alles habe geholfen, die männlichen Investoren hätten sie ernst genommen. Nur: "Wenn du dich diesen strukturellen Gegebenheiten anpasst, wirst du nicht mehr du selbst sein", sagt Roscher.

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