Standort DeutschlandAufschwung oder Abgrund

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Illustration: sted/SZ, Shutterstock

Konzerne wie VW wollen Fabriken schließen, die Zahl der Industriejobs sinkt. Gleichzeitig investieren Unternehmen wie Infineon oder Microsoft Milliarden und die Bundesregierung verspricht Reformen. Wie passt das zusammen?

Von Caspar Busse und Alexandra Föderl-Schmid

SZ bei Google bevorzugen

Wenn die Pläne von VW-Chef Oliver Blume Wirklichkeit würden, wäre das ein Kahlschlag ohne Beispiel. Vier Standorte in Deutschland sind bei Europas größtem Autobauer in Gefahr, und mit ihnen Zehntausende Jobs. Betroffen sind die Fabriken in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm, Osnabrück steht ohnehin schon lange vor dem Aus. Grund ist die prekäre Lage bei VW und in der Autoindustrie – und die hohen Kosten sowie die schlechte Stimmung am Industriestandort Deutschland.

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