HandelspolitikWer sind die Verlierer der Stahlzölle?

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Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg: Die Branche kann sich darüber freuen, dass die EU Importe nach Europa verteuern will. 
Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg: Die Branche kann sich darüber freuen, dass die EU Importe nach Europa verteuern will.  Bernd Thissen

Die EU-Kommission verteuert Stahlimporte. Manche Branchen und Länder reagieren sauer bis entsetzt. Dabei kommt bald sogar noch ein weiterer Zoll hinzu.

Von Jan Diesteldorf und Björn Finke, Düsseldorf/Brüssel

Stahl soll in Europa bald teurer werden – zum Wohle der kriselnden Hersteller. Denn die EU-Kommission schlug nun vor, Importe des Materials knapper und kostspieliger zu machen. Die Stahlmenge, die jedes Jahr zollfrei eingeführt werden darf, möchte die Brüsseler Behörde halbieren. Zugleich verdoppelt sie den Zollsatz, der auf die darüber hinaus gehenden Mengen anfällt, und zwar auf 50 Prozent. Die europäischen Stahlkonzerne freut das, doch es gibt auch Verlierer – und weitere Forderungen an Brüssel. Ein Überblick:

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