Ifo-Präsident Clemens Fuest„Alles mit Geld zuschütten, dafür braucht es nicht viel Mut“

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Clemens Fuest ist einer der führenden Ökonomen in Deutschland und ein wichtiger Politikberater.
Clemens Fuest ist einer der führenden Ökonomen in Deutschland und ein wichtiger Politikberater. (Foto: IMAGO/Thomas Koehler)

Das Jahr 2025 hat Ifo-Präsident Clemens Fuest schon abgehakt. 2026 könnte wirtschaftlich vielleicht etwas besser werden, aber eine Garantie für Wachstum gebe es nicht, im Gegenteil. Schuld daran sei auch die Bundesregierung.

Interview von Caspar Busse und Thomas Fromm

Ein Vormittag kurz vor Weihnachten im Münchner Stadtteil Bogenhausen. In der Villa des Ifo-Instituts sitzt Clemens Fuest, 57, bei einem Cappuccino und erklärt, was in diesem Jahr aus seiner Sicht alles falsch gelaufen ist. Es war einiges. Ob bei Rente, Steuern oder Investitionen – der Wirtschaft fehlten zurzeit die wichtigen Impulse, sagt Fuest. Er sieht sogar das Risiko einer Phase der Dauerstagnation. Dazu kommen Kriegsgefahren, die vielen noch nicht bewusst seien. Der Ökonom fordert daher „so etwas wie eine Kriegswirtschaft in Deutschland“. Das dürfte längst nicht allen gefallen.

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