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Lufthansa:Die Last der Hilfen

Lufthansa

Viele Flugzeuge der Lufthansa sind derzeit geparkt, wie hier auf dem Areal des Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (BER) abseits der Start- und Landebahn.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Die Airline wurde einst vom Staat kontrolliert, nicht immer mit Erfolg. Die Corona-Hilfen wecken deshalb dunkle Erinnerungen. Das Geld soll deshalb so schnell wie möglich zurückgezahlt werden.

Von Jens Flottau, Frankfurt

Die Altvorderen und ihre Erben bei Lufthansa haben manchmal immer noch Albträume von damals. Damals, als der Staat bis 1997 Deutschlands größte Fluggesellschaft noch ganz oder zumindest teilweise kontrollierte, als bevorzugte Bonner Verkehrsstaatssekretäre anregten, welche Strecken die Airline denn bedienen solle, egal, ob das nun wirtschaftlich sinnvoll war oder nicht. Staatlicher Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen - nie wieder, hatten sie sich geschworen, und das spielte unterschwellig und manchmal auch nicht so unterschwellig in Form einiger Missklänge eine Rolle, als der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley und Konzernchef Carsten Spohr im Sommer das staatliche Rettungspaket für die Lufthansa verhandelten.

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