Unternehmen:Warum Staatshilfen so umstritten sind

Lesezeit: 6 min

Wirtschaft: Thyssenkrupp-Hochofen in Duisburg

Stahlwerk in Duisburg: Die Branche profitiert bislang davon, kostenlos Zertifikate für den Ausstoß von Klimagasen zugeteilt zu bekommen. Im Europaparlament gehen die Meinungen darüber auseinander, was mit diesen Hilfen geschehen soll, wenn die EU eine Kohlendioxid-Grenzabgabe einführt.

(Foto: Rupert Oberhäuser/imago images)

Lufthansa, Tui, Curevac: In der Krise beteiligt sich der Staat auch direkt an Unternehmen. Das kann helfen - ist aber auch höchst umstritten.

Von Caspar Busse, Elisabeth Dostert, Jens Flottau und Benedikt Müller-Arnold

Er hat ein riesiges Volumen und ist so umstritten wie kaum ein anderes Hilfsinstrument in der Corona-Krise: Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, kurz WSF, kann bis zu 600 Milliarden Euro groß sein. Der Bund will sich damit direkt an strauchelnden Unternehmen beteiligen, ihnen also nicht nur mit diversen Maßnahmen helfen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hofft, damit Firmen, die wegen der Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind, zu retten. Der WSF sei "eine starke Antwort auf die Krise", sagte vergangene Woche auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Prominentestes Beispiel bislang: Der Bund ist mit etwa 20 Prozent als Aktionär bei Lufthansa eingestiegen. Daneben gibt es weitere Beteiligungen und offenbar etwa 30 Anfragen.

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