Wirtschaftspolitik:Milliarden, Macht und Misstrauen

Lesezeit: 6 min

Beispiel VW: Das Land Niedersachsen denkt nicht daran, seine Beteiligung an dem Autokonzern aufzugeben. Dabei behindert die Politik dort die Modernisierung mehr, als dass sie sie fördert. (Foto: Ingo Wagner/dpa)

Was regelt der Markt - und wo muss sich die Politik einmischen? In der Pandemie stellt sich diese Frage völlig neu. Wie Staat und Wirtschaft nach Corona miteinander umgehen, ist für Deutschlands Zukunft entscheidend.

Essay von Karl-Heinz Büschemann

Ist die Corona-Krise vorbei? Kehrt die Normalität zurück? Man könnte es fast glauben: Immerhin kann das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland laut Bundesbank bald wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Die Börse ist nach oben gestürmt, die Ferien-Reisewelle rollt, der Deutsche Gewerkschaftsbund stellt schon wieder Forderungen und verlangt ein Grundrecht auf Home-Office. Deutschland will offenbar mit aller Macht zu seinem alten Leben zurück. Wäre da nicht dieses Misstrauen.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: