MeinungBenzin und DieselEin Liter Sprit kostet mehr als zwei Euro – und die Nation rastet aus

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Kommentar von Nakissa Salavati

Lesezeit: 2 Min.

Für manche Autofahrer sind die höheren Spritkosten tatsächlich ein Problem. Für die allermeisten wohl eher nicht.
Für manche Autofahrer sind die höheren Spritkosten tatsächlich ein Problem. Für die allermeisten wohl eher nicht.
Jan Woitas

An Tankstellen spielen sich teils irrationale Szenen ab. Dabei gibt es wirklich bessere Gründe für Wutanfälle.

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So viel sei gleich zu Beginn gesagt: Selbstverständlich ist es inakzeptabel, dass Mineralölkonzerne einen Krieg ausnutzen, um Spritpreise übermäßig zu erhöhen. Offenbar passiert gerade genau das, ein paar Prozent ungerechtfertigter Aufschlag sind es seit der Blockade der Straße von Hormus, klagen die Tankstellenbetreiber. Die Bundesregierung will die ständigen Preisanpassungen der Ölkonzerne begrenzen, auch das Bundeskartellamt soll eingeschaltet werden. Gut so, Krisenprofit auf Kosten der Verbraucher darf nicht sein. Damit endet aber auch schon der rationale Teil der Sprit-Debatte in Deutschland.

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