TankrabattSpritpreise sinken – aber noch nicht so ganz

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Der Tankrabatt wirkt, die Preise sinken. Wenn auch erst mal nur verhalten.
Der Tankrabatt wirkt, die Preise sinken. Wenn auch erst mal nur verhalten. Lennart Preiss/Lennart Preiss/dpa

Durch den Tankrabatt sinken Benzin- und Dieselpreise in Deutschland. In den nächsten Tagen aber sollte es weiter nach unten gehen.

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Der seit dem 1. Mai geltende Tankrabatt in Deutschland ist dem ADAC zufolge noch nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben worden. Die Senkung der Energiesteuer durch den Bund um rund 14 Cent je Liter sei am Freitag um 8 Uhr „nur zum Teil angekommen“, wie der Autoclub mitteilte. Im Vergleich zum Vortag ⁠reduzierte sich der Preis für Super E10 demnach um 10,7 Cent auf 1,976 Euro, der für Diesel um 10,4 Cent auf 2,063 Euro. Auch das Bundeskartellamt kommt auf eine Senkung von etwa zehn Cent, nachdem die Senkung der Energiesteuer um Mitternacht in ‌Kraft getreten ist.

„Erklären lässt sich das damit, dass sich ‌aktuell noch höher versteuerter Kraftstoff in den Tanks befindet“, betonte der ADAC. „An diesem Wochenende muss die Steuersenkung aber vollständig weitergegeben werden.“ Schließlich habe der Gesetzgeber die Energiesteuersätze für Diesel und Benzin um jeweils 14,04 Cent je Liter reduziert, befristet auf zwei Monate. Einschließlich des darauf anfallenden Umsatzsteueranteils müsste sich daraus eine Entlastung von 16,7 Cent brutto pro Liter ergeben – gerundet entspreche das den häufig genannten 17 Cent.

Die Senkung sei zwar hinter den Erwartungen zurückgeblieben, erklärte das Bundeskartellamt. Aber in der ‌Nacht hätten nur wenige Tankstellen geöffnet, eher die großen Ketten. Am Vormittag habe dann eine deutlich stärkere Dynamik mit Preissenkungen eingesetzt. „Viele ‌Tankstellen haben ‚günstig‘ aufgemacht“, hieß es. Nehme ‌man diese Effekte hinzu, liege die Senkung derzeit im Bereich von durchschnittlich etwa 14 Cent.

Mit dem Tankrabatt will die Bundesregierung Autofahrer und Unternehmen entlasten, nachdem die Preise an den Zapfsäulen infolge des Iran-Kriegs teilweise Rekordstände erreicht haben. Ramona Pop, Vorständin der Verbraucherzentrale Bundesverband, forderte eine vollständige ‌Weitergabe. „Der Tankrabatt darf nicht wieder zum Konzernrabatt werden“, sagte sie.

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