Sportartikel:Puma ist zurück an der Spitze

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Sportartikel: Wenn die Marke zum Event wird. Selfie-Stunde für Puma mit Influencerin Pamela Reif (links).

Wenn die Marke zum Event wird. Selfie-Stunde für Puma mit Influencerin Pamela Reif (links).

(Foto: Zacharie Scheurer/Getty Images)

Hinter Puma liegt ein Rekordjahr. Die Sportmarke wächst schneller als Adidas und Nike. Was das Unternehmen gerade so erfolgreich macht - und welche Rolle berühmte Markenbotschafter dabei spielen.

Von Uwe Ritzer

Wenn schon, dann ganz großes Theater, dachten sie sich wohl bei Adidas. Also ließ der Sportartikelhersteller vor wenigen Tagen Erling Haaland, 21, im Privatjet nach Herzogenaurach einfliegen und holte Fußballlegende Zinedine Zidane dazu. Vorstandschef Kasper Rorsted persönlich empfing den international hoch gehandelten Stürmer von Borussia Dortmund. Haalands Schuhvertrag mit Nike ist ausgelaufen und momentan buhlen alle großen Marken darum, ihn künftig ausrüsten und entsprechend mit ihm werben zu dürfen. Auch Puma, in Herzogenaurach nur ein paar Straßen von der Adidas-Zentrale entfernt. Dort führt Björn Gulden die Geschäfte, norwegischer Landsmann von Haaland, mit ihm und dessen Familie befreundet und obendrein mit Puma Ausrüster und Anteilseigner von Borussia Dortmund. Wo auch immer der umworbene Haaland am Ende unterschreiben wird - es wird für ihn ein fetter Millionendeal.

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