Spielwaren:Der Trend geht zum Kuscheln

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Spielwaren: Raumfahrt-Spielzeug aus den 60ern und Anfang der 70er-Jahre. Auch - oder besonders - in der Spielwarenindustrie gibt es ständig neue Trendsetter.

Raumfahrt-Spielzeug aus den 60ern und Anfang der 70er-Jahre. Auch - oder besonders - in der Spielwarenindustrie gibt es ständig neue Trendsetter.

(Foto: Daniel Karmann/picture alliance/dpa)

Auch Spielzeug wird teurer. Trotzdem rechnen Händler und Industrie mit einem guten Weihnachtsgeschäft. Wären da nur nicht ein paar andere Probleme.

Von Uwe Ritzer, Nürnberg

"Cinnamon" heißt das flauschige Pony, "Zimt" also auf Deutsch. Ein kurioser Name für ein Plüschtier, auch wenn dieses hier viel kann. Cinnamon blinzelt und bewegt die Augen, und wenn Kinder es streicheln oder ihm Küsschen geben, dann reagiert es hör- und erkennbar dankbar. Insgesamt 80 durchweg freundlich-liebevolle Gemütszustände kann das Pony an den Tag legen. Cinnamon ist ein Spielzeug zum Umarmen und zum Pflegen. Und liegt damit im Trend, denn in deutschen Kinderzimmern ist Kuscheln angesagt. Der Markt für Plüschtiere ist in den ersten zehn Monaten dieses Jahres um zehn Prozent gewachsen. Gleichzeitig ist der Gesamtumsatz mit Spielwaren um fünf Prozent zurückgegangen. Und so ist es folgerichtig, dass eine Jury von Spielwaren-Fachhändlern "Cinnamon" zu einem der Top-Ten-Spielzeuge im laufenden Weihnachtsgeschäft kürte.

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