BankenWie sich die Sparkassen im Kampf gegen Neobroker zerstreiten

Lesezeit: 3 Min.

Sparkassen verlieren Kunden an Wettbewerber wie Trade Republic oder Scalable.
Sparkassen verlieren Kunden an Wettbewerber wie Trade Republic oder Scalable. Patrick Pleul/Patrick Pleul/dpa

Während die Neobroker vor allem junge Anleger gewinnen, streiten die Sparkassen intern über die richtige Strategie im Wertpapiergeschäft.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

Während Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital mit günstigen Konditionen und App-basiertem Handel seit Jahren zahlreiche junge Kunden gewinnen, geraten die traditionellen Institute wie die Sparkassen zunehmend ins Hintertreffen, selbst bei ihren eigenen Kunden. Zwar eröffnen auch Sparkassen-Kundinnen und -Kunden vermehrt Depots und investieren beispielsweise in ETF-Sparpläne. Doch vom großen Anlagetrend profitieren vor allem die neuen Wettbewerber. Trotz des Booms an den Börsen verlieren die Sparkassen daher in allen Segmenten des Wertpapiergeschäfts Marktanteile.

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