bedeckt München 22°

Verbraucherrechte:Wenn die Bank den Sparvertrag kündigt

Weltspartag

Schlechte Nachrichten für Sparer: Viele Sparkassen wollen die hohen jährlichen Prämien nicht mehr zahlen.

(Foto: Daniel Naupold/dpa)

Viele Sparkassen-Kunden schlossen langfristige Sparverträge als lukrative Geldanlage ab. Doch allein in Nürnberg verschickte die Bank im Mai plötzlich Kündigungen an 16 000 Sparer. Und das ist erst der Anfang.

128 Euro zahlt Richard E. im Monat auf sein Sparkonto ein - 1536 Euro im Jahr. Die Hälfte, 768 Euro, legte die Sparkasse Nürnberg Anfang des Jahres obendrauf. Ein Sparvertrag, von dessen 50-Prozent-Prämie Bankkunden heute träumen. Ende Juni kündigte die Sparkasse Nürnberg 21 000 Prämiensparverträge, so auch den des Rentners aus Pleinfeld in Mittelfranken. Die hohen Prämien seien wegen der Minuszinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht mehr marktgerecht, heißt es in der Kündigung. "Ich bin aus allen Wolken gefallen. Ich habe einen Vertrag, der sollte eingehalten werden", sagt der 69-jährige Rentner.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kombo
Rechtsextremismus
"Das hat auch Hexenjagd-Elemente"
Bürogebäude von ThyssenKrupp in Essen
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
IV: Sex und Liebe in Zeiten von Corona
Sex und Corona
"Sex ist gerade ohnehin sinnvoll: Ein Orgasmus stärkt das Immunsystem"
Ratgeber Fahrrad
Ferien in Deutschland
So wird der Fahrradurlaub perfekt
Job
Wie man im Home-Office Karriere machen kann
Zur SZ-Startseite