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Kommentar :Fünf auf einen Streich

Meike Schreiber mag an den Sparkassen, dass sie immerhin nie langweilig sind.

Die Sparkassen loten eine Fusion von fünf deutschen Banken aus. Was nach einem mutigen Schritt klingt, ist aber zum Scheitern verurteilt.

Wenn zwei Unternehmen fusionieren, ist das höllisch kompliziert. Am Verhandlungstisch sitzen dann zwei Vorstandschefs, zwei Betriebsräte, die Vertreter der Eigentümer. Es dauert Monate, alle Interessen zu berücksichtigen, wenn es denn überhaupt gelingt und nicht - wie so oft - im irdischen Jammertal endet. Wie also würde es wohl ablaufen, wenn nicht nur zwei, sondern gleich fünf Unternehmen fusionierten und wenn es sich dabei auch noch um so etwas Komplexes wie Banken handelte? Es wäre zum Scheitern verurteilt. Und zwar bevor sich auch nur die Hälfte aller Parteien an einen Tisch setzte.

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