RechtsextremismusKein Konto für Sellner

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Imago/Collage:SZ

Anders als private Banken können Sparkassen unerwünschte Kunden nicht ohne Weiteres ablehnen. Die Sparkasse Chemnitz hat sich nun dennoch erfolgreich dagegen gewehrt: Sie muss für den Rechtsextremisten Martin Sellner vorerst kein Konto eröffnen.

Von Tim Frehler und Meike Schreiber, Berlin, Frankfurt

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So richtig einladend ist die Szenerie nicht, im Gegenteil. In dem ehemaligen Autohaus in Vetschau, einer Kleinstadt in Brandenburg, ist es kalt an diesem Abend im Januar. Trotzdem sind etliche Journalistinnen und Journalisten angereist. Der Grund: Der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner will hier mit der AfD-Politikerin Lena Kotré über Remigration diskutieren – also über jenen Begriff, der Anfang 2024 bundesweit Massenproteste auslöste.

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