Industriepolitik:Spanische Wirtschaftsministerin soll Europas Hausbank leiten

Industriepolitik: Erst am 22. November nahm die neue und alte Wirtschaftsministerin Spaniens, Nadia Calviño, an der ersten Sitzung des neuen spanischen Regierungskabinetts im Moncloa-Palast in Madrid teil.

Erst am 22. November nahm die neue und alte Wirtschaftsministerin Spaniens, Nadia Calviño, an der ersten Sitzung des neuen spanischen Regierungskabinetts im Moncloa-Palast in Madrid teil.

(Foto: David Cruz Sanz/IMAGO)

Das Duell zwei der mächtigsten Frauen Europas könnte nun vorbei sein: Spaniens stellvertretende Ministerpräsidentin Nadia Calviño bekommt wohl den Posten - und EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager verliert. Dahinter steckt ein diplomatischer Trick.

Von Jan Diesteldorf, Berlin

Aus dem Duell zweier der mächtigsten Frauen Europas wurde zuletzt eine Hängepartie. Auf der einen Seite Nadia Calviño, parteilos, Wirtschaftsministerin in der Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez in Spanien. Auf der anderen Margrethe Vestager, dänische Liberale, EU-Kommissarin seit 2014 und berühmt geworden als Schreck der Internetkonzerne. Beide wollen Präsidentin der Europäischen Investitionsbank (EIB) werden, die Förderbank der EU, die Milliarden Euro für den Klimaschutz verteilt und eines der wichtigsten Instrumente für den grünen Wandel Europas ist. Keine der beiden Frauen hatte bislang eine klare Mehrheit unter den EU-Mitgliedstaaten, die über diese Schlüsselrolle entscheiden.

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