AutoindustrieSpaniens stille E-Auto-Revolution

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Ein Mitarbeiter im Seat- und Cupra-Werk von Volkswagen in Martorell, Spanien.
Ein Mitarbeiter im Seat- und Cupra-Werk von Volkswagen in Martorell, Spanien. (Foto: David Ramos/Getty Images)

Milliardeninvestitionen, günstiger Strom und klare politische Signale: Während Deutschland noch über den Verbrenner streitet, baut Spanien seine Rolle als neue E-Auto-Hochburg Europas aus.

Von Patrick Illinger und Christina Kunkel, Martorell/München

Von Weitem sieht es aus wie ein langer, rechteckiger Schlauch, der neuerdings von einer Anhöhe zum Karosseriewerk von Seat und Cupra hinabreicht. Tatsächlich ist es die moderne Version eines Fördertunnels, und die darin transportierte Fracht ist wertvoll: Es sind leistungsstarke Batterien, das Herzstück einer neuen Generation von Elektro-Kleinwagen, die im Seat-Cupra-Werk im katalanischen Martorell vom kommenden Jahr an vom Band laufen werden. Wobei „vom Band laufen“ eine veraltete Metapher ist, angesichts der mehr als 2500 Roboter, die heutzutage Fahrzeuge in riesigen Fabrikhallen nahezu vollautomatisch zusammenbauen, so auch in Martorell. Und veraltet ist nach Ansicht des Seat-Cupra-Mutterkonzerns Volkswagen auch: die Verbrennertechnik.

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