MeinungBörseBodenständig bleiben mit Space-X

Kommentar von Gunnar Herrmann

Lesezeit: 2 Min.

Die „Starship“-Stufe auf dem Weg zur Startrampe in Starbase, Texas: Der Weltraum beflügelt gerade die Fantasie der Börse.
Die „Starship“-Stufe auf dem Weg zur Startrampe in Starbase, Texas: Der Weltraum beflügelt gerade die Fantasie der Börse. Eric Gay/AP Photo

Der größte Börsengang der Geschichte steht kurz bevor. Für Anleger bietet sich eine gute Gelegenheit, Ruhe zu bewahren.

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Science-Fiction-Autoren und Börsenspekulanten haben eine Menge gemeinsam. Ihr Denken beginnt oft mit der Fragestellung: Was wäre wenn? Was wäre, zum Beispiel, wenn Menschen auf dem Mars lebten? Science-Fiction-Autoren können aus dieser Frage ein grandioses TV-Spektakel wie die Apple-Serie „For all mankind“ machen. Börsenspekulanten machen daraus eine Anlageidee. Und kaufen dann Aktien eines Unternehmens, das den Mars besiedeln möchte. Beide Ergebnisse haben gemeinsam: Sie lassen Fantastisches real und greifbar erscheinen. Das macht die Faszination aus.

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Das „Starship“ startet zum zwölften Testflug. Und in wenigen Wochen soll Space-X beim Börsengang alle Rekorde brechen. Dem jetzt veröffentlichten Börsenprospekt zufolge machte das Unternehmen im vergangenen Jahr fünf Milliarden Dollar Verlust. Was Anleger wissen sollten.

SZ PlusVon Gunnar Herrmann und Dieter Sürig

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