bedeckt München
vgwortpixel

Ökostrom:Sonne in Scheiben

Photovoltaikanlage

Flatrates sind populär, nun auch bei Strom- und Heizkosten. Ökologisch ist das Modell nur, wenn erneuerbare Energien genutzt werden.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Das Start-up Enyway gibt Solarpark-Anteile aus. Wer sie kauft, der kann damit quasi seinen eigenen Strom produzieren. Schon mit ein paar Euro kann man sich beteiligen.

Die Revolution frisst mitunter ihre Kinder: Diese Erkenntnis könnte sich durch die Digitalisierung in der deutschen Energiewirtschaft aufs Neue bewahrheiten. Die Revolutionäre der zweiten Generation kommen von der Online-Ökostrom-Plattform Enyway. Sie setzen darauf, dass es für Verbraucher reizvoller ist, die Energiewende mit dem Neubau von Solarparks selbst zu gestalten, als nur sauberen Strom zu beziehen. Damit könnten sie die etablierten Ökostromkonzerne in Bedrängnis bringen - und gleichzeitig die Energiewende nach vorne katapultieren. Ihr umstürzlerisches Projekt trägt den schlichten Namen "Change" und startet am 20. November. Ab diesem Tag können Privatleute Anteile an Solarparzellen kaufen und den dadurch gewonnen Strom selbst nutzen. Umgesetzt wird das Modell über die digitale Blockchain-Technologie, die großen Stromproduzenten wären dabei langfristig überflüssig.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Kinderbücher über München
Von Teufel, Mönch und kleinem Löwen
Teaser image
Nationalsozialismus
Die letzte Nummer
Teaser image
Esther Perel im Interview
"Treue wird heute idealisiert"
Teaser image
Italien
Ein Fleckchen Hoffnung
Teaser image
Manfred Weber
"Die Kriege kommen näher"