Traumjobs - so sind sie wirklich:"Klar sind wir alle Nerds"

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Traumjobs - so sind sie wirklich: Ein Computer, Bildschirme, Kaffee: Software-Entwicklerinnen wie Marita Klein brauchen nicht viel Ausrüstung für ihren Job.

Ein Computer, Bildschirme, Kaffee: Software-Entwicklerinnen wie Marita Klein brauchen nicht viel Ausrüstung für ihren Job.

(Foto: Jannis Brühl)

Den ganzen Tag am Computer sitzen und rumspielen? Schön wär's. Was eine Software-Entwicklerin wirklich macht, wie es als Frau in dem Beruf ist und warum IT eigentlich nichts mit Mathe zu tun hat.

Von Jannis Brühl, Stuttgart

Traumjobs

Die SZ-Serie "Traumjobs - so sind sie wirklich" erklärt, wie Berufe wie Feuerwehrmann, Meeresbiologin oder Schauspieler wirklich sind. Was kann man verdienen? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie erfüllend ist das? Alle Folgen finden Sie auf dieser Überblicksseite.

Das kleine Kästchen gibt Marita Klein Rätsel auf. Es ist auf dem rechten Bildschirm vor ihr nur zwei mal zwei Zentimeter groß, aber es stiehlt ihr einen guten Teil des Vormittags. Wenn die 34-Jährige die Webseite aufruft, die sie gerade zusammenbaut, bleibt das Kästchen weiß. "Das ist nicht grau. Muss es aber sein. Wir müssen jetzt rausfinden, warum. Dafür debuggen wir." Sie probiert also verschiedene Änderungen auf dem zweiten Bildschirm aus, auf schwarzem Hintergrund wechseln sich blaue, orangene und gelbe Schrift ab. Hier steht der Code der Webseite, er bestimmt ihr Aussehen und ihre Funktionen. Code ist die DNA jeder Webseite, jedes Computerprogramms, jeder App. Er ist das Reich von Software-Entwicklerinnen wie Marita Klein.

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