Markus Söder ist früh dran, man darf vielleicht sagen, dass das ungewöhnlich ist für den bayerischen Ministerpräsidenten. Schon 25 Minuten vor seinem eigenen Auftritt spaziert er gut gelaunt in die „Macherei“ im Münchner Osten, wo er am Mittwochnachmittag den Schlussakt des Digitalgipfels der Süddeutschen Zeitung bestreitet. Zwei Tage lang haben dort Vordenker aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die drängendsten Fragen der digitalen Welt diskutiert. Söder hat also, wie er es zweifellos für angemessen hält, das letzte Wort auf dem Gipfel. Wobei ihn sicher auch das vorletzte gereizt hätte.
SZ-DigitalgipfelDer Mond kann warten
Lesezeit: 4 Min.

Markus Söder sieht sein Bundesland digital gut aufgestellt – auch weil er Ministerpräsident ist. Für einen anderen Job hält er sich für zu groß.
Von Roman Deininger