Telekommunikation:Wie ein Deutscher die SMS erfand

Telekommunikation: Viele Anbieter nutzen auch heute noch SMS, um Verifizierungscodes für ihre Anwendungen zu versenden.

Viele Anbieter nutzen auch heute noch SMS, um Verifizierungscodes für ihre Anwendungen zu versenden.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Die Telekom erregt gerade Aufsehen mit einem ganz neuen Smartphone - voller KI, aber ohne Apps. Es ist nicht die erste Handy-Innovation, bei der Deutsche mitmischen. Schon vor 40 Jahren entwickelte ein Ingenieur der damaligen Bundespost jene Kurznachrichten, die wir heute noch nutzen.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Die Deutsche Telekom erregte diese Woche einiges Aufsehen, als sie bei einer Branchenmesse in Barcelona ein Smartphone präsentierte, das ohne Apps funktioniert und mit künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Denn gemeinhin stehen deutsche Konzerne nicht im Ruf, bei Handy- und Internetthemen schrecklich innovativ zu sein. Wobei aber schon vor 40 Jahren etwas wirklich Wegweisendes bei der Vorgängerfirma der Telekom, der Bundespost, entwickelt wurde: 1984 entwarf der Ingenieur Friedhelm Hillebrand das Konzept für die SMS, den Short Message Service.

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