Signal-Messenger:"Whatsapp ist weder wirklich sicher noch privat"

Lesezeit: 6 min

Signal-Messenger: Meredith Whittaker 2018 auf einer Demonstration von Google-Beschäftigten, die damals gegen den Umgang des Unternehmens mit Missbrauchsvorwürfen protestierten.

Meredith Whittaker 2018 auf einer Demonstration von Google-Beschäftigten, die damals gegen den Umgang des Unternehmens mit Missbrauchsvorwürfen protestierten.

(Foto: Bebeto Matthews/AP)

Bei Google hat Meredith Whittaker erlebt, wie Big-Tech-Konzerne arbeiten. An der Spitze des Messengers Signal kämpft sie nun gegen Überwachung und die Allmacht von Meta. Ein Gespräch.

Interview von Simon Hurtz, Berlin

Optisch setzt Meredith Whittaker eine Tradition fort. Ihre schwarzen Locken sind genauso auffällig wie die Dreadlocks von Moxie Marlinspike. Doch nicht nur die Frisur der neuen Signal-Präsidentin ähnelt der Haarpracht des Gründers und langjährigen Chefs des Messengers. Genau wie Marlinspike gilt Whittaker als scharfe Kritikerin der großen Tech-Konzerne und kämpft seit Jahrzehnten gegen Überwachung.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Silvester Menü
Essen und Trinken
»Beim Kochen für Gäste geht es auch um Anerkennung«
SZ-Magazin
Patti Smith im Interview
"Ich gehe mit den Verstorbenen, die ich liebe, durchs Leben"
Bundesarbeitsgericht
Arbeitszeiterfassung wird Pflicht
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Zur SZ-Startseite