Signal-IdunaWie ein deutscher Versicherer durch Benkos Firma Millionen verlor

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Der Immobilienunternehmer René Benko sitzt derzeit in Untersuchungshaft.
Der Immobilienunternehmer René Benko sitzt derzeit in Untersuchungshaft. (Foto: Expa, Johann Groder/dpa)

„Stream, baby, stream“ hieß es offenbar bei Signa. Geld von Investoren floss hin und her – und dann gar nicht mehr. Ein deutscher Konzern hat Strafanzeige gestellt.

Von Michael Kläsgen und Uwe Ritzer

Genussscheine, da sollte man sich vom Namen nicht irritieren lassen, sind nicht nur zum Genießen da. Sie sind auch nicht zum Essen gedacht, können einem aber schwer im Magen liegen. Die Hansainvest, eine Tochter des Versicherungskonzerns Signal-Iduna, hat mit dieser Form der Geldanlage jedenfalls keine guten Erfahrungen gemacht. Wofür das Finanzinstrument als solches nichts kann; es ist, vereinfacht ausgedrückt, eine Mischform aus Aktie und Anleihe. Das Unwohlsein liegt mehr an René Benko, dem österreichischen Unternehmer und seinem implodierten Konzern Signa.

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Die Polizei fand Uhren, Ringe und Bargeld in einem Tresor bei Verwandten der Benkos. Der wurde am selben Tag gekauft, an dem der Unternehmer Privatinsolvenz anmeldete. Benko bestreitet, davon gewusst zu haben.

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