Die Schweizer Privatbank Julius Bär hat am Montag eingeräumt, ein Kreditrisiko von gut 600 Millionen Franken bei einer Unternehmensgruppe zu haben. In der Branche gilt als gesichert, dass es sich dabei um die kriselnde österreichische Signa-Gruppe des Immobilieninvestors René Benko handelt. Bestätigen wollte das Julius Bär freilich nicht, das verbietet das Bankgeheimnis. Die Signa Real Estate Management Germany hat bereits beim Amtsgericht Charlottenburg einen Insolvenzantrag gestellt, wie das Gericht am Montag mitteilte. Weitere Anträge dürften folgen.
Krise bei der Signa-HoldingWie Benko die Banken belastet
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Auch in München besitzt René Benko Immobilien. Etwa die Alte Akademie an der Neuhauser Straße, wo die Bauarbeiten derzeit ruhen.
Friedrich BungertDie Schweizer Privatbank Julius Bär räumt ein Kreditrisiko von 600 Millionen Schweizer Franken ein. Sie ist nicht die einzige Bank, die Probleme bekommen könnte.
Von Michael Kläsgen und Meike Schreiber, München, Frankfurt
