Kleinfeld und Pierer geben auf

Heinrich von Pierer kündigt am 19. April 2007 seinen Rücktritt als Aufsichtsratchef an. Aufsichtsräte haben ihn zum Rückzug gedrängt. Gerhard Cromme wird sein Nachfolger. In einem Abschiedsbrief an die Siemens-Mitarbeiter beklagt sich Pierer über pauschale Vorverurteilungen in der Öffentlichkeit, die oftmals ohne Rücksicht auf die Faktenlage erfolgt seien. Er wolle mit dem Schritt das Wohl des Unternehmens über sein eigenes stellen, erklärte Pierer. Eine Mitschuld an den Vorfällen weist er von sich.

Sechs Tage später, am 25. April 2007, kündigt Siemens-Chef Klaus Kleinfeld an, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Er begründet seinen Rückzug mit der Debatte um die Verlängerung seines eigenen Vertrags.

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24. Januar 2008, 09:382008-01-24 09:38:00 ©