Siemens Energy:Der politische Konzern

Lesezeit: 4 min

Siemens Energy: Zwei Männer und eine Gas-Turbine: Wenn ein Unternehmenschef wie Christian Bruch (rechts im Bild) mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor schwerem Gerät auftritt, dann muss es wohl um hohe Politik gehen.

Zwei Männer und eine Gas-Turbine: Wenn ein Unternehmenschef wie Christian Bruch (rechts im Bild) mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor schwerem Gerät auftritt, dann muss es wohl um hohe Politik gehen.

(Foto: Sascha Schuermann/AFP)

Im Energietechnikkonzern Siemens Energy kommen gerade alle Krisen gleichzeitig an: Die Probleme mit der Energiewende, der russische Krieg gegen die Ukraine und die Sache mit der Gas-Turbine. Und jetzt auch noch die bange Frage: Was wird aus China?

Von Thomas Fromm

Manager, besonders die von großen Unternehmen, halten sich eigentlich immer gern raus, wenn es um die große Politik geht. Denn zu gewinnen gibt es hier in der Regel eh nicht viel, dafür aber viel zu verlieren - vor allem lukrative Aufträge. Vornehme Zurückhaltung, sich auf die Zahlen konzentrieren, so hat man das deshalb jahrelang gehalten. Sollen die Politiker die politischen Fragen klären, als Manager kümmerte man sich lieber ums Geschäft.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Liebe und Oktoberfest
Wenn die Wiesn zum Beziehungskiller wird
Ferdinand von Schirach
Ferdinand von Schirach
"Es gibt wohl eine Begabung zum Glück - ich habe sie nicht"
Unhappy woman looking through the window; schlussmachen
Liebe und Partnerschaft
Warum auch Schlussmachen sehr weh tut
Tahdig
Essen und Trinken
Reis' um die Welt
Krieg in der Ukraine
"Es gibt null Argumente, warum man der Ukraine keine Waffen liefern sollte"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB