Windkraft:Siemens Energy und der schwierige Weg aus der Krise

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Windturbinen von Siemens Gamesa vor der Küste von Virginia Beach: Das Geschäft im Windgeschäft ist gerade schwierig. (Foto: Steve Helber/dpa)

Der Dax-Konzern hat turbulente Tage hinter sich, mal wieder. Die Windkraftsparte bekommt einen neuen Chef und eine andere Strategie. In Mülheim an der Ruhr aber läuft alles wie bisher.

Von Thomas Fromm, Mülheim

Manchmal kann dieses Energietechnikunternehmen, das in einer Berliner Fabrik mit Robotern sogenannte Elektrolyseure zur Herstellung von Wasserstoff baut, dann auch wieder sehr angenehm retro sein. Nicht nur wegen dieses leicht verblichenen Schalke-04-Plakats in Weiß-Hellblau ("Egal ob jung, ob alt, egal ob gross, ob klein"), das da immer noch in Halle V 62 des Siemens-Energy-Werkes in Mülheim an der Ruhr hängt . Da ist auch noch eine in die Jahre gekommene Werksuhr oben an der Wand. Klar, hätte man natürlich längst schon durch irgendetwas Digitales ersetzen können, mehr Anzeige als Uhr. Hat man aber nicht, warum auch immer, und so hängt diese große Uhr nun vielleicht acht bis zehn Meter über dem Fabrikboden, unten die 120 000 Kilogramm schweren Dampfturbinen.

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