In orangefarbene Plastiktüten haben sie Bohnen, Nudeln, Milch, Tomatensoße und Dosenthunfisch verpackt. Essen, das satt macht. Essen, mit dem man überleben kann. Und darum geht es für die Menschen, die an diesem kalten Oktobertag im New Yorker Stadtteil Corona vor einer Kirche Schlange stehen. Helfer der Organisation „Food Bank For New York City“ reichen jedem von ihnen, der es bis nach vorn schafft, eine der orangefarbenen Tüten. Ein paar Schritte weiter gibt es noch Möhren, Paprika und Blumenkohl. Spenden einer Supermarktkette, wie alles, was die Helfer verteilen. Der Andrang ist groß, immer wieder holen sie Nachschub aus einem Lastwagen.
Shutdown in den USA„Du kannst nicht rückwirkend essen“
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Hunderttausende Angestellte der US-Regierung haben seit vier Wochen kein Geld mehr bekommen, wegen des Shutdowns in Washington. Besuch bei einer Lebensmittelausgabe, wo Flughafenmitarbeiter jetzt für Bohnen und Nudeln anstehen.
Von Ann-Kathrin Nezik, New York

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