Hoher QuartalsgewinnGestiegene Öl- und Gaspreise nützen Shell

Die Shell-Aktionäre sollen fünf ‌Prozent mehr Quartalsdividende erhalten.
Die Shell-Aktionäre sollen fünf ‌Prozent mehr Quartalsdividende erhalten. Piroschka Van De Wouw/Reuters

Der Ölkonzern hat im vergangenen Quartal fast sieben Milliarden Dollar verdient. Damit übertraf Shell die Markterwartungen deutlich.

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Europas größter Ölkonzern Shell hat trotz einer vom Iran-Krieg belasteten Öl- und Gasförderung den Quartalsgewinn kräftig
gesteigert. Der Konzernüberschuss sprang auf 6,92 Milliarden Dollar ⁠von 5,58 Milliarden ein Jahr zuvor und übertraf damit die mittleren Markterwartungen um mehr als eine halbe Milliarde. ‌Im Vergleich zum Schlussquartal des ‌Vorjahres verdoppelte sich der Gewinn sogar.

Wegen des Iran-Kriegs sank die Öl- und Gasförderung zum Vorquartal um vier Prozent. Unter anderem wurde im März eine Gasanlage des Konzerns in Katar ‌durch iranische Luftangriffe beschädigt, die Reparaturen dort könnten ein ‌Jahr dauern. ‌Beim Gewinn wurden die Mengenrückgänge unter anderem durch ein besseres Handelsergebnis und höhere Preise wettgemacht. Die Aktionäre sollen fünf ‌Prozent mehr Quartalsdividende erhalten, außerdem will der Konzern für drei Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen.

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