Onlinehändler aus ChinaItalien verdonnert Shein zu Geldstrafe

Shein will noch in diesem Jahr in Hongkong an die Börse gehen.
Shein will noch in diesem Jahr in Hongkong an die Börse gehen. Phil Noble/Reuters

Wegen Greenwashing, also weil es seine Praktiken als vermeintlich grün darstellte, muss der Billigmode-Versender eine Million Euro zahlen. Es ist bereits die zweite Geldstrafe in Europa innerhalb eines Monats.

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Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM hat den chinesischen Billigmode-Anbieter Shein wegen Greenwashings zu einer Geldstrafe von einer Million Euro verurteilt. Das Unternehmen habe Kunden über die Umweltauswirkungen seiner Produkte getäuscht, teilte die Behörde am Montag mit. Die Angaben von Shein zur Kreislaufwirtschaft und zur Wiederverwertbarkeit von Produkten seien falsch oder zumindest verwirrend. Zudem seien die Umweltvorteile der Kollektion „evoluSHEIN by design“ übertrieben dargestellt worden. Shein war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Für den Online-Händler aus China ist dies die zweite Geldstrafe einer europäischen Behörde innerhalb von gut einem Monat. Anfang Juli hatte Frankreich das Unternehmen wegen falscher Rabatte und irreführender Umweltaussagen zu einer Strafe von 40 Millionen Euro verurteilt. Shein plant noch in diesem Jahr einen Börsengang in Hongkong.

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