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Shareholder-Value-Denken:Riskanter Kurs

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Aktienkurse können Außenstehende verwirren, in vielen Firmen gelten sie immer öfter als einziger Erfolgsmaßstab.

(Foto: imago/Ikon Images)

In der Unternehmenswelt tobt ein Kulturkampf. Der Erfolg des Aktienkurses wird zum alleinigen Kriterium. Dieses Denken schadet den Mitarbeitern und damit auch den Firmen.

Von Karl-Heinz Büschemann

Manchmal muss ein Manager auch mal selbst dafür sorgen, dass er gelobt wird. Wolfgang Reitzle, der 68-jährige Chef-Aufsichtsrat des Industriegase-Konzerns Linde und des Automobilzulieferers Continental, hatte kürzlich einen seiner hochbezahlten Medienberater in Marsch gesetzt, um die eigenen Leistungen bei den Medien ins rechte Licht zu rücken. "Wenn man den Kurs als Maßstab für Unternehmenswert anerkennt", so die SMS des Beraters an Journalisten, dann hätten beide Unternehmen, bei denen Herr Reitzle seinen Einfluss geltend mache, "eine sehr erfolgreiche Wegstrecke hinter sich gebracht." Die Kritiker sollten bitte "diese Fakten in ihrer Berichterstattung nicht übersehen."

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