SZ-Podcast "Auf den Punkt":Seltene Erden: ein spektakulärer Fund?

SZ-Podcast "Auf den Punkt": "Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung.

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(Foto: SZ)

Der schwedische Minenkonzern LKAB hat am Donnerstag verkündet,ein großes Vorkommen an seltenen Erden gefunden zu haben. Es ist aber noch unklar, inwiefern die europäische Industrie davon profitieren wird.

Von Björn Finke und Laura Terberl

"Seltene Erden" sind verschiedene Metalle, die besondere chemische Eigenschaften haben. Das macht sie so wichtig für die Produktion von technischen Geräten, wie zum Beispiel Smartphones. Auch in Deutschland gibt es seltene Erden, allerdings sind die Vorkommen so klein, dass sich ein Abbau nicht lohnen würde.

Jetzt wurde bekannt, dass in der nordschwedischen Stadt Kiruna das bisher größte Vorkommen in Europa gefunden wurde: Eine Million Tonnen. Entscheidend wird allerdings sein, wie schnell die Erden abgebaut werden können, erklärt SZ-Korrespondent Björn Finke.

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Anmerkung der Redaktion: In der Folge wird davon gesprochen, dass seltene Erden für die Produktion von Batterien gebraucht werden. Tatsächlich werden sie für die Produktion von E-Motoren benötigt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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