Zuletzt hat Katinka Böhm es wieder ausprobiert. Eine Freundin hatte ein Top an, das ihr gefallen hat, grau, von der Trendmarke Weekday. Die 22 Jahre alte Studentin hat ihre Größe und die Herstellermarke in die App der Firma Vinted eingegeben – und schon poppten Dutzende Fotos auf, mit genau jenem Oberteil. Mal auf Holzboden fotografiert, mal auf einem Bügel vor dem Schrank, mal als Selfie am Körper einer anderen Frau, für je um die 15 Euro, „definitiv günstiger als im Laden“. Drei Klicks später hatte Böhm das Shirt bestellt, zu einem Preis weit unter dem Ladenpreis.
Online-ShoppingWarum Secondhand gerade jetzt so boomt
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Die Plattform Vinted ist dermaßen erfolgreich, dass man sich schon mal fragen kann: Wieso kaufen eigentlich so viele Menschen gebrauchte Kleider, Bücher und Spielsachen? Ein kleiner Beitrag zur Konsumforschung.
Von Lea Hampel
