SchwerinNeuer Darlehensfonds mit rund zehn Millionen Euro startet

Harry Glawe (CDU) spricht während einer Pressekonferenz.
Harry Glawe (CDU) spricht während einer Pressekonferenz. (Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild)

Unternehmen und Existenzgründer in Mecklenburg-Vorpommern können künftig auf Gelder aus einem Darlehensfonds hoffen, wenn ihr Geldbedarf nicht von einer...

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Schwerin (dpa/mv) - Unternehmen und Existenzgründer in Mecklenburg-Vorpommern können künftig auf Gelder aus einem Darlehensfonds hoffen, wenn ihr Geldbedarf nicht von einer Geschäftsbank gedeckt wird. Die Darlehenssumme liegt pro Antragssteller zwischen 20 000 und 500 000 Euro, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag in Schwerin mitteilte. Antragsberechtigt sind demnach Unternehmen, die unter 250 Mitarbeiter haben und nicht mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz erwirtschaften.

Das Wirtschaftsministerium stellt für den Fonds nach eigenen Angaben etwa acht Millionen Euro bis 2023 zur Verfügung, knapp zwei Millionen Euro kommen von der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern, bei der von Samstag an Anträge eingereicht werden können.

Die Laufzeiten betragen den Angaben zufolge 20 Jahre, wenn es um Geld für Investitionen geht, acht Jahre wenn es sich um Produktionsmittel handelt. Der Zinssatz werde anhand verschiedener Faktoren wie dem Risiko des Vorhabens und der Kreditwürdigkeit individuell festgelegt. Die Tilgung des Geldes erfolge in gleichhohen regelmäßigen Raten mit maximal drei tilgungsfreien Jahren.

Der Fonds ist laut Ministerium als sogenannter revolvierender Fonds aufgelegt, was bedeutet, dass die Summe durch die zurückgezahlten Gelder wieder aufgefüllt wird. „Der Fonds soll Anreize für eine stärkere Investitionstätigkeit bei den kleineren Unternehmen und Existenzgründern setzen. Das sichert und schafft Arbeitsplätze“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

Vor einigen Jahren wurde nach Angaben der Bürgschaftsbank bereits ein ähnliches Modell aufgelegt, wovon die Mittel mittlerweile ausgeschöpft sind.

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