Neun-Euro-Ticket:"Nur billig reicht nicht"

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Neun-Euro-Ticket: Ein Zug auf seinem Weg durch die malerische Landschaft im Schweizer Kanton Graubünden.

Ein Zug auf seinem Weg durch die malerische Landschaft im Schweizer Kanton Graubünden.

(Foto: Lost Horizon Images/Imago)

Aktionen wie das Neun-Euro-Ticket braucht die Schweizer Bahn nicht, auch ohne läuft ziemlich vieles ziemlich gut. Was könnte Deutschland von der eidgenössischen Eisenbahn lernen? Interview mit einem, der es wissen muss.

Interview von Isabel Pfaff, Bern

Bahnfahren zählt zu den Erlebnissen in der Schweiz, die international ihresgleichen suchen. Weitgehend pünktliche Züge, ein dichter Takt, und für Kinder gibt es in den meisten Zügen sogar einen Spielplatz. Peter Füglistaler ist seit 2010 Direktor des Schweizer Bundesamts für Verkehr und damit zuständig für den Betrieb des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz. Seine Behörde beaufsichtigt, finanziert und steuert vieles, was mit Bahn, Bus, Seilbahn und Schifffahrt zu tun hat. So gut wie alle internationalen Bahnrankings bescheinigen Füglistaler und seinen Leuten, dass sie einen exzellenten Job machen. Entsprechend groß ist der Kontrast zur Deutschen Bahn. Könnten die Deutschen sich nicht mehr von den Schweizern abschauen? Und ist das Neun-Euro-Ticket womöglich ein guter Anfang?

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