Weltklimakonferenz:Wie der Kohlehandel in der Schweiz die Klimakrise verschärft

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Weltklimakonferenz: 40 Prozent des weltweiten Kohlehandels werden einem Bericht zufolge über die Schweiz abgewickelt. Das Foto zeigt einen Minenarbeiter in Bolivien.

40 Prozent des weltweiten Kohlehandels werden einem Bericht zufolge über die Schweiz abgewickelt. Das Foto zeigt einen Minenarbeiter in Bolivien.

(Foto: Christian Lombardi/imago images)

Schaut man etwas genauer auf den CO₂-Ausstoß, dann ist die Schweiz längst nicht so unbedeutend, wie sie zuweilen tut. Der Grund dafür: Einige der wichtigsten Kohlehändler der Welt haben dort ihren Sitz.

Von Isabel Pfaff, Bern

Die Schweiz ist ein kleines Industrieland. Ihr direkter Anteil am weltweiten CO₂-Ausstoß ist nicht unbedeutend, aber doch überschaubar: 0,1 Prozent betrug er im Jahr 2020. Wie die anderen Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaabkommens hat sich auch Bern zur Halbierung seiner Emissionen von 1990 bis im Jahr 2030 verpflichtet, bis 2050 will die Schweiz das Netto-Null-Ziel erreichen.

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