FleischexporteChina senkt Zölle auf Schweinefleisch aus der EU

Schweine in einem Transporter auf dem Weg zum Schlachter. Die Deutschen essen gerne Schwein, aber nicht alle Teile.
Schweine in einem Transporter auf dem Weg zum Schlachter. Die Deutschen essen gerne Schwein, aber nicht alle Teile. David Inderlied/dpa

Für Produzenten aus Europa ist das eine deutliche Entlastung. Die Zölle sind nicht für alle Unternehmen gleich.

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Entspannung im Handelsstreit zwischen China und der EU: Die Volksrepublik senkt die Strafzölle auf Schweinefleisch-Importe aus der Europäischen Union deutlich. Für einen Zeitraum von fünf Jahren werden die Zölle von diesem Mittwoch auf 4,9 bis 19,8 Prozent herabgesetzt, wie das Handelsministerium am Dienstag in Peking mitteilte.

Die Abgaben fallen damit deutlich niedriger aus als die im September vorläufig verhängten Sätze von 15,6 bis 62,4 Prozent. Importeure sollen eine Rückerstattung für die Differenz erhalten. Das Verfahren betrifft EU-Exporte im Wert von über zwei Milliarden Dollar.

Für die europäischen Produzenten – insbesondere aus Spanien, den Niederlanden und Dänemark – ist das eine Entlastung. Sie sind stark vom chinesischen Markt abhängig, vor allem für den Verkauf von Erzeugnissen wie Schweineohren oder -füßen, die in Europa kaum gegessen werden.  Die Zölle werden je nach Unternehmen unterschiedlich hoch angesetzt, wodurch spanische Firmen besser wegkommen als solche in Nordeuropa.

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