SchuldenWann die Privatinsolvenz hilft – und wann nicht

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Viele Menschen, sie  sich mit Krediten übernommen haben, öffnen irgendwann mahnbriefe nicht mehr, legen Belege bei Seite und kapitulieren vor ihrer Situation.
Viele Menschen, sie  sich mit Krediten übernommen haben, öffnen irgendwann mahnbriefe nicht mehr, legen Belege bei Seite und kapitulieren vor ihrer Situation. Ute Grabowsky/Imago(Photothek

Immer mehr Menschen sind überschuldet. Viele suchen erst spät Hilfe. Eine Schuldnerberaterin erklärt, wie Betroffene den schwierigen ersten Schritt machen und wie das Verfahren abläuft.

Von Lea Hampel, München

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Immer wieder stehen im Büro von Elvira Eisen-Walser Menschen mit Plastiktüten voller Briefe. Ungeöffnete Post von Inkassofirmen, Umschläge von der Familienkasse, Rechnungen vom Telekommunikationsanbieter. Die Sozialarbeiterin freut sich jedes Mal. Nicht, weil sie so gern Briefe öffnet. Das ist einfach Teil ihres Jobs bei der Schulden- und Insolvenzberatung der Münchner Caritas. Sondern weil es heißt, dass jemand einen wichtigen Schritt gewagt hat. Raus aus den Schulden, zurück ins Leben.

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