Wirtschaftspolitik:Scholz braucht Brasilien, Scholz braucht Lula

Wirtschaftspolitik: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird von Luiz Inácio Lula da Silva vor dessen Amtssitz empfangen.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird von Luiz Inácio Lula da Silva vor dessen Amtssitz empfangen.

(Foto: Kay Nietfeld/picture alliance/dpa)

Erst zum zweiten Mal in der Geschichte gibt es deutsch-brasilianische Regierungskonsultationen. Die Hoffnungen sind groß, die deutsche Wirtschaft sieht dort neue Märkte. Vor allem aber will man Fachkräfte gewinnen.

Von Georg Ismar

Acht Jahre sind in der Politik eine lange Zeit. Im August 2015 landete Angela Merkel in Brasília. Fast zwölf Stunden Flug, 20 Stunden in der brasilianischen Hauptstadt, zwölf Stunden zurück. Wegen einer Abstimmung über ein Griechenland-Paket war das Programm verkürzt worden. Aber die Kanzlerin hatte ein Jahr zuvor, am Rande der Fußball-Weltmeisterschaft, mit Präsidentin Dilma Rousseff die Aufnahme von Regierungskonsultationen vereinbart. Und so war Merkel nun mit einem Großteil ihres Kabinetts hier, darunter der damalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

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