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Schifffahrt:Reeder werden vorsichtiger

Nach einer kurzen Atempause ist die deutsche Schifffahrt fast wieder im Krisenmodus. Eine knappe Mehrheit von 53 Prozent der deutschen Reedereien rechnet zwar mit steigenden Umsätzen in den kommenden zwölf Monaten, wie eine Umfrage des Beratungsunternehmens PwC bei mehr als 100 Reedereien ergab. Vor einem Jahr hatten sich jedoch noch 74 Prozent der Reeder zuversichtlich geäußert. Die Probleme für die Branche häufen sich: Strengere Umweltvorschriften, die Digitalisierung und eine alternde Flotte erforderten eigentlich mehr Investitionen. Doch deutsche Banken haben sich aus der Finanzierung der Schifffahrt weitgehend zurückgezogen. Bei der Erschließung neuer Finanzierungsquellen im Ausland seien viele Reedereien noch nicht aktiv genug, hieß es.