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Schiffbau:Räume der „Peking“ werden restauriert: Kartenhaus fertig

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Am 24. März startet das Deutsche Hafenmuseum am Standort Schuppen 50A in die neue Saison. Dann können auch die ersten Innenräume der Viermastbark „Peking“ besichtigt werden.

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Hamburg (dpa/lno) - Zum Start in die neue Saison am 24. März können die Besucher bei den geführten Rundgängen über die Viermastbark „Peking“ auch die ersten restaurierten Innenräume besichtigen. Im neu eingerichteten Kartenhaus, der Navigationszentrale des Schiffes, konnten der Kartentisch, das Kapitänssofa, der Spind sowie der Waschtisch wiederhergestellt werden, wie das Deutsche Hafenmuseum am Mittwoch mitteilte. Diese Möbel sollen zukünftig als Referenzobjekte für die Möblierung der weiteren Räume dienen. Im Laufe des Jahres werden die Arbeiten im Brückenhaus fortgesetzt. Dort sollen sämtliche Möbel sowie die Vertäfelung und die Wandverkleidung des Kapitänssalons rekonstruiert und die Kombüse neu ausgestattet werden.

Insgesamt sollen elf Räume des historischen Frachtseglers rekonstruiert werden: neben dem Kartenhaus der Kapitänssalon, die drei Kammern für die Offiziere, die Kombüse, die Offiziersmesse, der Raum für Koch und Steward, das Offiziersbad und die Mannschaftslogis für die zwölf Menschen der Backbordwache. Da zur historischen Einrichtung dieser Räumlichkeiten keine Dokumentationen und nur wenige Fotografien vorliegen, war für die Vorbereitungen der laufenden Arbeiten eine intensive Recherche erforderlich.

„Auch wenn noch nicht alle Räume fertig sind, könnten die Besucher schon einen ersten Einblick in die Lebensbedingungen an Bord des Frachtseglers bekommen“, hieß es. So hatten die Offiziere in ihren Einzelkammern sieben Quadratmeter pro Person zur Verfügung und sie konnten im eigenen Esszimmer, der Offiziersmesse speisen. Den zwölf einfachen Seeleuten der Backbordwache standen zum Übernachten und Speisen in einem Raum lediglich 26 Quadratmeter zur Verfügung, das waren etwa zwei Quadratmeter pro Person.

Bei den geführten Rundgängen über die „Peking“ erfahren die Teilnehmenden auch etwas über die Geschichte des Schiffes, den Prozess der Restaurierung und über die Rolle der „Peking“ im Salpeterhandel.

© dpa-infocom, dpa:240228-99-156369/2

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