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Schiffbau - Flensburg:Laufender Bauvertrag bei Flensburger Werft FSG gekündigt

Deutschland
Werft der Flensburger Schiffbaugesellschaft (FSG). Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Flensburg (dpa/lno) - Rückschlag für die insolvente Flensburger Werft FSG: Die Reederei Brittany Ferries hat den Vertrag für den laufenden Bau eines Fährschiffs gekündigt. Derzeit führe FSG mit verschiedenen Parteien Gespräche über die Fertigstellung und deren Finanzierung, teilte die Werft am Donnerstag in Flensburg mit. "Die Kundenentscheidung können wir nicht nachvollziehen und die Kündigung kam überraschend", sagte der Generalbevollmächtigter Stefan Denkhaus. Brittany Ferries sei nach eigenem Bekunden auf das Schiff angewiesen.

Die Fertigstellung der Fähre werde elf bis zwölf Monate dauern. "Wir gehen davon aus, dass das Schiff nur am Standort Flensburg fertiggestellt werden kann", sagte FSG-Geschäftsführer Martin Hammer.

Unabhängig von der Kündigung laufen die Verkaufsverhandlungen zwischen der FSG und der Werft Pella Sietas weiter, heißt es in der Mitteilung. "Wir sind guten Mutes, dass gemeinsam ein strategisches Zukunftskonzept für die FSG erarbeitet werden wird", sagte der vorläufige Sachwalter Christoph Morgen.

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