Schaeffler„Wir können mehr als Auto“

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Schaeffler will humanoide Roboter von Humanoid in sein globales Fertigungsnetzwerk integrieren.
Schaeffler will humanoide Roboter von Humanoid in sein globales Fertigungsnetzwerk integrieren. Daniel Karmann/Schaeffler

Der Zulieferer Schaeffler hat bisher in der Autoindustrie Geld verdient. Nun setzt die Firma auf humanoide Roboter, Rüstung und Raumfahrt. Der Konzern schreibt Verluste – zahlt aber trotzdem Dividende.

Von Uwe Ritzer, Herzogenaurach

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Ein kleiner Ausflug in die menschliche Anatomie empfiehlt sich, um zu verstehen, wohin der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler über sein Kerngeschäft hinaus steuert. Also: Eine menschliche Hand besteht aus 27 Knochen, etwa 30 Gelenken, an die 40 Muskeln und mehr als 100 Bändern. Je nach persönlichen Lebensumständen vollführt sie mit ihren Fingern jeden Tag gut und gerne 25 000 Bewegungen. Wenn folglich in Zukunft sogenannte humanoide, also menschenähnliche Roboter Tätigkeiten übernehmen sollen – ob in Fabriken, der Pflege oder Alltagsbereichen – müssen auch sie greifen, tippen, wischen, etwas festhalten oder loslassen können. Wofür wiederum sogenannte Aktoren nötig sind: kleine Bauteile, die elektronische Impulse aus Software-Steuerungen in Bewegungen umwandeln. Die, wenn man so will, in den Greifwerkzeugen der Roboter die Funktion von Gelenken und Muskeln übernehmen. Und genau solche Aktoren entwickelt und baut Schaeffler.

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