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Saudi Aramco:Fragezeichen hinter Mega-Börsengang

Der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco will Insidern zufolge nach den jüngsten Anschlägen seinen Börsengang verschieben. Das Unternehmen wolle zunächst seine Quartalszahlen vorstellen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es gebe keinen neuen Termin für den Sprung auf das Handelsparkett. Bei Saudi Aramco war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Börsengang wäre der bislang weltgrößte. Vor rund einer Woche hatte der Konzern mitgeteilt, trotz der Anschläge im vergangenen Monat seine Pläne für einen Börsengang voranzutreiben. Geplant sei, ein bis zwei Prozent lokal an den Aktienmarkt zu bringen, sagte Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser damals. Weitere internationale Aktienverkäufe könnten folgen. Einen Börsenprospekt in arabischer Sprache sollte es am 25. Oktober geben, für ein breiteres Publikum sollten am 27. Oktober Unterlagen in englischer Sprache zur Verfügung stehen. Bei den Anschlägen auf die Förderanlagen im Herzen der saudi-arabischen Ölindustrie wurden fünf Prozent der weltweiten Produktion lahmgelegt.