Satellitennavigationssystem GalileoWofür Galileo gut ist

Navigation, Sicherheit und Präzision: Dafür wird das System im Alltag gebraucht.

Navigation

Die meisten Nutzer werden das neue kostenfreie Galileo-Signal für ihr Navi im Auto oder ihr Smartphone nutzen. Viele neuere Handymodelle sind mit den nötigen Chips ausgestattet, auch viele Wearables. Navihersteller wie Garmin haben die nötige Technik verbaut und wollen Galileo sukzessive bereitstellen. Mit der jetzigen Galileo-Konstellation reichen die Galileo-Signale theoretisch aus, um navigieren zu können. Vier Satelliten müssen dazu empfangbar sein. In der Realität empfängt etwa das Smartphone aber auch Signale anderer Navigationssysteme wie GPS (USA), Glonass (Russland) und Beidou (China). Je mehr Satelliten, desto präziser die Auflösung. Waren es bei GPS fünf Meter Genauigkeit, können es mit Galileo 30 Zentimeter sein - je nach Standort und Topografie. Die EU plant sogar einen kostenfreien Service mit 20 Zentimetern, der zum Beispiel für autonomes Fahren wichtig wäre. Auch die erste Ortung könnte damit deutlich schneller gehen. Ein Überblick über Einsatzbereiche findet sich unter www.usegalileo.eu.

30. Januar 2019, 17:062019-01-30 17:06:39 © SZ.de